30.03.2014

what i did in seoul - part 2

Das ist der zweite und letzte Teil von der Berichterstattung meiner Seoul-Reise. Es ist bereits mehr als zwei Wochen her, seitdem ich da war. Heute Nacht wurde die Zeit vorgestellt. Nächste Woche beginnt wieder die Uni (meh), die Uhr tickt mal wieder ganz schön schnell. o_o

Tag 5: Myeongdong, Chicken, Clubbing in Hongdae

Der fünfte Tag begann für mich mit einem verdammt schmackhaften Ddukbaegi Bulgogi . Meine Güte war das lecker, ich würde es jetzt am liebsten nochmal essen. ;_; // Danach ging es nach Myeongdong zum Shoppen (habe selbst nix gekauft). // Eine kleine Menschenmasse voll kreischender Mädchen versammelte sich um den Typen und ich habe glatt vergessen, wer das war. Vorher wusste ich es natürlich auch nicht.

Es gab unzählige Stände mit verschiedenen Snacks und Knabbereien. Unsere Truppe hat sich dafür entschieden, Potato Tornados zu probieren. // Süße Maskottchen liefen dort auch herum. n_n

Zum Abendessen haben wir Korean Chicken nach Hause bestellt, dazu gab es Pommes und Bier. Ich muss sagen, der Lieferservice ist echt gut! Wir haben nicht mal die Hälfte des Essens geschafft und bis zum nächsten Morgen die Reste aufgegessen. :)) // In Hongdae angekommen, hat es erst einmal geschneit... Ich hab mich noch gar nicht darüber beschwert, wie mies das Wetter oftmals war. Ich hab zweimal Schnee in Seoul sehen müssen, während in Deutschland Frühlingstemperaturen herrschten. Das hat mich ein klein wenig aufgeregt. D: // Bevor es mit dem Taxi nach Hause ging, sind wir alle in ein Zelt verschwunden, um eine Runde lang zu snacken. 

Tag 6: Faulenzen, Kuchen, Hongdae 

Nachdem das ganze Haus gegen Nachmittag wach wurde, gingen wir zur nächstgelegenen Paris Baguette-Filiale. Gemeinsam teilten wir uns einen Kuchen mit verschiedenen Kuchenstücken, haha. // Ehrlich gesagt sehen die Kuchen schöner aus, als sie schmecken. Nach einiger Zeit wird es ziemlich fad. :x

In Hongdae haben wir im Taco Bell einige Happen gegessen. Daraufhin schlenderte ein Teil der Gruppe ein wenig herum und nahm sich das trendige Viertel genauer unter die Lupe. Am Ende landeten wir in einer total lässigen Bar/Lounge und teilten uns u.a. eine Shisha - davon hab ich leider kein Foto ..

Tag 7: Sightseeing!

Zuerst aßen wir in der Uni-Mensa. Danach entführte man uns in ein unheimlich putziges Café, bei dem wir sogar Eis und Oreo-Kekse als Service erhielten - kostenlose Leckereien, uwaah! Generell zahlt man in Korea übrigens kein Trinkgeld. Der Kunde ist wahrhaftig der König!

Apropos König; am Gwanghwamun Plaza zogen wir an der Statue des Königs Sejong vorbei, um zum Gyeongbokgung-Palast zu gelangen. Es war recht beeindruckend, was in der ganzen Anlage beherbergt ist. Unter anderem schauten wir in den Museen rein, die von der Entstehungsgeschichte Koreas erzählten.

Weitere Eindrücke~ Ich weiß gar nicht, was ich dazu schreiben soll, haha.

Zurück in Sinchon haben wir in einem veganen Restaurant gegessen, da sich unter uns ein Veganer und eine Vegetarierin befanden. Die mussten sich doch auch mal was gönnen, ohne dauernd nachfragen zu müssen, ob sich in der Brühe Fleischstücke befinden! ;D

Tag 8: Idae, Itaewon, Namdaemun, Sinchon

An meinem vorletzten Tag ging es in ein Churros Café. Richtig, hier wurden neben Kaffeespezialitäten Churros hergestellt und verkauft. Knusprig und köstlich, wie soll es sonst sein?

Später schauten wir in anderen Gegenden vorbei, wie in Itaewon, in der die Ausländerquote im Vergleich zu den anderen Vierteln relativ hoch ausfällt. // Nachgebildete türkische Speisen im Schaufenster, oh yeah. // Auf der Suche nach einem traditionellen Markt sind wir in Nandaemun gelandet. Anschließend wurde uns empfohlen, in Hapjeong auszusteigen, da es dort viele süße Cafés geben würde, aber anscheinend ist meine Tourigruppe in die falsche Straße eingebogen, denn wir haben nichts dergleichen gesehen. ó_ò Also ging es zurück nach Hause.

Am Abend ging es in eine Art koreanische Kneipe (? Meine Freunde, korrigiert mich oder gebt mir dafür die genaue Bezeichnung). Einzelne Gruppen werden in geschlossenen Kabinen untergebracht und darin befindet sich unter anderem ein Fernseher! D: Wir haben uns Essen geteilt und einige koreanische Trinkspiele durchgenommen.

Tag 9: Herumbummeln und Abflug


Der letzte Tag brach an und ich kam aus dem Jammern nicht mehr raus. Im Kopf habe ich mir immer ausgerechnet, wieviel Zeit mir noch bis zum Abflug bleiben würde und so langsam gerat ich in Panik. Insgeheim freute ich mich dennoch, bald in aller Öffentlichkeit in Ruhe die Nase putzen zu dürfen, ohne schief angeguckt zu werden (in Korea ist das verpönt). Nun denn, ich hab beinahe den ganzen Tag in Hongdae abgehangen. Im Cafe Slobbie, das eine fette Empfehlung von mir bekommt, da es sogar für Veganer geeignete Speisen anbieten, aßen wir zu Mittag. // Anschließend ging es in ein ganz besonderes Café: Tom's Cat Café.

Seitdem ich von Katzencafés gehört habe, wollte ich schon immer in eins hingehen. Aber als wir ankamen, hielt die Mehrheit einen Schönheitsschlaf oder rannte einfach vor uns weg. Oder ich war zu ängstlich, um mir eine Katze zu schnappen und durchzuknuddeln, weil manche einen wirklich irren Blick drauf hatten. ._.

Wahrhaftig beeindruckende Kunst. // Zurück in Idae hab ich ein Hotteok, eine Art koreanische Pfannkuchen, verspeist, bin ein wenig durch die Läden gebummelt und habe verzweifelt versucht, mein restliches koreanisches Geld irgendwie auszugeben. Ich habe letztens übrigens einen 50.000 Won-Schein in meiner Tasche gefunden, was etwa 35€ entspricht. Die Mission ist also gescheitert.  // Vor der Fahrt zum Flughafen gab es mein letztes Korean BBQ und anschließend verabschiedeten sich Linh und Thao in Windeseile von mir, da ich zu meinem Gate eilen musste. Und so ging der letzte Tag zu Ende, schluchz.

Falls ihr da drüben in Seoul das lest: Abschiede sind doof. Umso mehr freue ich mich, wenn ich euch alle im nächsten Wintersemester wiedersehen werde. Nochmal danke für alles und viel Erfolg für die kommenden Prüfungen, Freunde der Sonne!

Ich hoffe, dass Ihr Leser irgendwo da draußen Spaß beim Lesen hattet. Falls ihr irgendwelche Fragen oder Anmerkungen habt, dann schreibt mir einen Kommentar. :3 Eure Nana 

24.03.2014

what i did in seoul - part 1

Kann es sein, dass über Blogger hochgeladene Fotos an Qualität verlieren? Das fände ich schade... ó_ò 

Wie bereits erwähnt, betrieb ich kein extremes Sightseeing, als ich in Seoul war. Vielmehr genoss ich es, entspannt in Cafés zu sitzen, endlos zu quatschen (oder sich angenehm anzuschweigen - Stille hat auch seinen Reiz ;D) und mit Freunden beisammen zu sein. Was ich sonst so gemacht habe? Seht selbst:

Tag 1: Ankunft

Gegen 16 Uhr Ortszeit kam ich mit Emirates am Incheon Flughafen an (1). Diese ganzen Kontrollen danach rauben mir immer den letzten Nerv! Es hat über eine Stunde gedauert, bis ich endlich durch war (2). Draußen hat mich Nasira bereits sehnsüchtig erwartet, mir freudig einen Drink spendiert und mir eine T-money Card gekauft, die man braucht, um mit der U-Bahn fahren zu können (3). Anschließend kam auch Thao vorbei um mich in Empfang zu nehmen und gemeinsam begaben wir uns hinaus in die weite Welt.

Das U-Bahn System ist wirklich klasse, zudem ist es im Wagon sauber und alle Menschen kleben seelenruhig an ihren Smartphones. Was will man mehr (4)? Nach der einstündigen Fahrt trafen wir in Idae auf Miu und ihre Freundin Nhi, die ebenfalls zu Besuch war. Was ich gegessen habe, könnt ihr ja sehen: Irgendeinen leckeren Eintopf, der brennend heiß war und nicht mal zur Hälfte geschafft wurde (5). Danach ging es sofort zu meinem Hotel namens "WG von Linh, Miu und Nasira" - schließlich war es schon 21 Uhr und die Mädels mussten am nächsten Tag früh aus den Federn, um brav in der Uni zu lernen.

Tag 2: Uni-Mensa, Hanok-Dorf Bukchon, Insadong, Sinchon

Am zweiten Tag sind eindeutig die meisten Fotos geschossen worden, ich war wohl noch sehr enthusiastisch von allem. Der Campus der Ewha Frauenuniversität ist recht beeindruckend gewesen. Außerdem war ich förmlich erschlagen von den unzähligen Studentinnen. Studentinnen. Nur Studentinnen. Und männliche Austauschstudenten oder Touristen oder Boyfriends (6-8).

In der Mensa haben wir dann zu Mittag gegessen. Man tauscht hierfür an Automaten Geld gegen Coupons ein, die man dann bei der Essensausgabe abgibt (9). Ein "Schaufenster" mit dem heutigen angebotenen Essen und den dazugehörigen Preisen half mir bei der Entscheidung (10). Die auf dem Bild total mickrig aussehende Portion hat mich sogar satt gemacht: Reis mit Schnitzel(?) und Seetang (?) mit Kimchi(!) als Beilage (11).

Danach fuhren Miu, Nhi, ich und Thao (von links nach rechts n_n) zum Hanok-Dorf Bukchon (12). Das Besondere an den traditionellen Hanok-Häusern in diesem Ort ist, dass sie während der Joseon-Dynastie vor etwa 600 Jahren erbaut wurden und bis heute bewohnt sind. Nebenbei tummeln sich hier inzwischen so einige Touristen herum - hier im "Bukchon Traditional Culture Center" - zum Beispiel wir (13).

Miu hockte sich neben eine Zwergentür (14). Nhi bestaunte eine Straße (15). Noch ein Foto einer Straße und eines LKW, das dringend durch müsste (16). Thao und ich ließen uns es auch nicht nehmen, blöd in die Kamera zu grinsen (17).

Puuh, war die ganze Rumrennerei anstrengend (hust)! Deshalb tauchte ich zum ersten Mal die koreanische Kaffeekultur ein. Mei, sind die Cafés kuschelig eingerichtet! Zwar weiß ich nicht mehr, was ich getrunken habe, aber es war ziemlich lecker (18). Kaffeegetränke sind übrigens fast doppelt so teuer wie eine Mahlzeit in der Uni-Mensa, undzwar 5.000Won aufwärts, falls ich das richtig in Erinnerung habe? Anschließend ging es ab nach Insadong, um bereits die ersten Souvenirs zu kaufen (19).

... Oder eher, um sich ein Hanbok, die traditionelle koreanische Tracht, überzuwerfen und im Fotoautomaten damit zu posieren (20). Yaaay! Man konnte sie natürlich wunderbar dekorieren (21). Eine kleine Stärkung gefällig? Wie wäre es mit einem Kackhaufensnack (22)? Dazu konnten wir nicht nein sagen. Erst belustigt, dann gekauft, gegessen und für gut befunden.

Hier das Ergebnis unseres "Shootings". :3

Am Nachmittag erwartete mein WG-Hotel weiteren Besuch von Linh's Freunden Thi Quy und Sergej. Wir waren in einem Restaurant essen, das eine Art von gebratenem Reis mit Fleisch vermengte (23 & 24). Den Abend ließen wir im Norebang ausklingen, indem stundenlang mehr oder weniger glorreiches Karaoke vorgetragen wurde (25).

Tag 3: Essen, Game Center, Sinchon

Den dritten Tag gingen wir erst mal recht ruhig an: Zuerst wurde lecker zu Mittag gegessen (Odeng, Japchae, Ttteokbokki, Kimbab) (26); danach ein Matcha Latte mit einem Schnauzer-Bär als Topping getrunken (27).

Nachdem für Linh und Miu die Uni aus war, ging es für uns alle in die Spielhalle (28). Das Abendessen war ein Highlight: All-You-Can-Eat-Barbeque, yeaaah (29)! In Sinchon sollten auf einer International Party die Kalorien anschließend weggetanzt werden, aber mir ging es gar nicht gut und Spaß hatte ich leider auch nicht (30). Passiert, ne. Egal, die nächsten Tage ging es schließlich weiter und insgesamt waren wir drei Tage hintereinander feiern. Das ist ein abnormaler Rekord. In Deutschland gehe ich kaum in Clubs.

Tag 4: Clubbing in Gangnam

Okaaay ernsthaft, hab ich an dem Tag so wenig gemacht? Hahaha der Tag startete recht spät und zum Essen gab es für mich Kimchi Omurice (31). Im Anschluss fuhren wir nach Gangnam, um mal wieder feiern zu gehen (wen wundert's?). An der U-Bahn Station konnte man an einigen Bildschirmen Fotos machen - tadaa, unser Ergebnis (32) & ein Foto von der Gegend Gangnams (33). Wir waren übrigens im Club NB und es war echt witzig! :>

21.03.2014

SOMETHING 'BOUT SEOUL.


Holla! Hier gibt es erste Impressionen aus meinem kurzen Urlaub in der Hauptstadt Südkoreas: Seoul. Wer hätte gedacht, dass ich ausgerechnet hier vorbeischauen und es mir auch noch wahnsinnig gut gefallen würde? Obwohl einige Touri-Hotspots ausgelassen wurden, empfand ich die Reise als sehr spannend und erlebnisreich. Daran sind meine Freunde, die dort derzeit ein Auslandssemester absolvieren, nicht unschuldig. Trotz Krankheit und Unibeginn haben sie es sich nicht lumpen lassen, mich und andere freundliche Besucher herumzuführen und uns einen wohligen Aufenthalt zu ermöglichen, sodass ich letztendlich gar nicht mehr den Flug Richtung Heimat antreten wollte (& Während des Fluges schwor ich mir mindestens tausend Mal: "Hey Seoul und Rest des Landes! Ich bin noch nicht fertig mit euch! Ich komme wieder!!"). 
Denn Korea hat eindeutig mehr zu bieten als Popmusik und schnulzige TV-Dramen. Mehr dazu und was ich die ganzen neun Tage dort unternahm, folgt demnächst. 

Bis dahin: Yeah, ich blogge wieder! Und gute Nacht.